Urlaubsstrickereien die Erste

August 14, 2010

Ein Teil meiner Urlaubsprojekte ist nicht für mich bestimmt, sondern für die kleine Anna, die Ende September das Licht der Welt erblicken wird (vorausgesetzt, es läuft alles nach Plan, versteht sich). Da ich ja bisher nicht soooo erfoglreich mit meinen größeren Projekten war, habe ich mich auch hier für Kleinteiliges entschieden und konnte so praktischerweise Baumwollreste verarbeiten, die ich vererbt bekommen habe. Da zeigt sich mal wieder: Aufheben lohnt sich!

An der Nordsee entstand diese kleine Mütze (Baby Beanie) in Altrosa und Braun. Leider ist mir der Farbwechsel in Runden nicht ganz so gut gelungen (lag wohl daran, dass es eine spontane Idee war und kein Buch mit Tipps zur Hand war…), sodass ich kurzerhand noch ein paar Blüten häkelte, mit denen ich die Übergangsstellen kaschieren konnte. Ich muss sagen, das Mützchen ist wirklich zuckersüß und ich hoffe, die werdenden Eltern und die kleine Anna werden viel Freude damit haben!

Damit auch die kleinen Füße nicht frieren, werden zu der Mütze noch kleine Socken mitgeliefert. Sie sind aus einer No-Name Sockenwolle, aus der ich schon einige Babykleinigkeiten gestrickt habe. Da die Rundstricknadel leider besetzt war, entstanden die Socken auf einem Nadelspiel und haben demnach ein paar Leiterchen an den Übergängen der Nadeln. Ich weiß auch nicht, warum das bei mir mit den Nadelspielen nicht klappt… Aber insgesamt bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden und hoffe einfach mal, dass die Beschenkten nicht so pingelig sind. Mal ganz davon abgesehen, dass ich der Meinung bin, dass Handgemachtes nicht immer aussehen muss wie gekauft! Meine Teile haben halt Charme 😉

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DIY Waschlappen

April 11, 2010

Viele meiner Strickfreundinnen schwören auf gestrickte Spültücher und Waschlappen. Nachdem mein erster Kontakt mir diesen Dinger ein nicht ganz so angenehmer war (lag wohl am pattern), habe ich mich der Sache nochmal angenommen. Gestrickt habe ich das Chinese Waves Dishcloth (Ravelry-Link) aus Cotton Universal von Wolle Rödel. Gestern kam das gute Stück zum ersten Mal zum Einsatz und was muss ich sagen – ich bin begeistert! Die Struktur des Gestricks ermöglicht einen schönen Peelingeffekt und das Tuch ist ziemlich saugfähig. Es kann auf jeden Fall mit meinen bisher benutzten Microfasergesichtstüchern mithalten, allerdings trocknet es ein bisschen langsamer, aber das sollte zu verkraften sein.

Das nächste Tuch ist schon auf den Nadeln, ob ich allerdings anfangen werde, die Tücher auch in der Küche zu nutzen, weiß ich noch nicht… Irgendwie ist meine Hemmschwelle da ein bisschen größer, ich weiß auch nicht warum. Bei regelmäßiger 60 Grad- Wäsche müssten die selbstgestrickten Tücher ja auf jeden Fall so hygienisch sein, wie die gekauften Schwamm- und Spültücher. Ich stricke erstmal das zweite Tuch fertig, dann werden wir sehen.


Fertig geloopt

März 5, 2010

Schon vor über einer Woche sind die Magic Loop- Socken fertig geworden. Ich muss sagen, die Technik funktioniert für mich spitze! Ich werde wohl dabei bleiben. Allerdings würde ich gerne mal eine andere Fersenform probieren. Ich stricke Herzchenferse und bin nicht zu ganz 100% glücklich mit dem Sitz. Was strickt ihr denn so für Fersen?


Januar 24, 2010

Nicht ganz so entspannt wie mit den Socken gestaltet sich mein Verhältnis zum wunderbar weichen Baby Alpaka. Ja, die Farbe ist atemberaubend, ein tief glänzendes Schwarz, und ja, die Wolle ist unglaublich weich, aber trotzdem werden wir wohl keine Freunde werden. Für mein Empfinden lässt sie sich äußerst schlecht verspinnen. Sie lässt sich nicht schön ausziehen, haart wie nix und jedes bisschen Drall zuviel produziert direkt ein Seemanns-Seil. Ich werde mich dennoch durch die 200 Gramm „quälen“ und kann dann hoffentlich noch diesen Winter eine Mütze daraus stricken, ansonsten kommt das fertige Garn erstmal in den Stash. Und eins ist sicher, so schnell kommt mir diese Faser nicht mehr ins Haus…


Magic Loop – funktioniert gut

Januar 23, 2010

Kleiner Reim 😉

Das Abenteuer Magic Loop habe ich erfolgreich und äußerst zufrieden bestanden. Die Technik ist wirklich einfach zu erlernen (geholfen hat mir dieses Tutorial) und für mich ein Glücksgriff, minimiert sie doch die sogenannten Leiterchen an den Übergängen von Nadel zu Nadel. Auch die Ferse stellte kein Problem da, ich musste lediglich bei den Abnahmen am Spann die Maschen ein bisschen verschieben, sodass die Schlinge auch wirklich in der Mitte der Maschen rauskommt. Ansonsten läuft es bis jetzt problemlos und ich kann nach Rekordzeit wohl dieses Wochenende die erste Socke fertigstellen.


Erste Erkenntnis im neuen Jahr:

Januar 3, 2010

Baby-Alpaka haart wie die Seuche und lässt sich nicht wirklich schön verspinnen.


Dezember 13, 2009

Gestrickt wird hier auch noch, allerdings in letzter Zeit eher weniger. Das erste Großprojekt ist angeschlagen und es wird der Sienna Cardigan (ravelry-Link). Zumindest hoffe ich das. Das gute Stück wird leider nicht in einem Teil gestrickt, da es nun aber mein erstes größeres Projekt ist, habe ich mich nicht getraut, dies zu ändern. Nähe ich dann halt ein bisschen… Ich hoffe, ich halte durch und der Cardigan passt mir am Ende auch. Allerdings bin ich geistig schon auf eine böse Überraschung vorbereitet. Im Moment scheint jedoch noch alles glatt zu laufen. Laut Pie-mal-Daumen mit einer passenden Jacke ist das Gestrick nur minimal breiter. Ich hoffe, das bleibt so, meine MaPro macht nämlich etwas Rechnerei erforderlich.

Farbe und Garn sind toll und ich wäre mehr als glücklich, wenn daraus eine passenden und gefallende Jacke werden würde.

Fertig geworden ist ein kleines Geschenk für eine liebe Kollegin an der Schule. Eine gestrickte TaTüTa (Taschentüchertasche) aus Sockenwolle. Das kleine Teil gefällt mir so gut, dass ich wohl noch ein paar davon stricken werden. Es eignet sich ganz hervorragend als Restefresser.